Review from Elektrauma :


Hologram

Es scheint immer noch etwas exotisch anmutend, wenn man düstere EBM und Dark Electro Klänge aus Frankreich hört. Schließlich ist dieses Land noch nicht wirklich so berühmt für ihre elektronische Musiktradition. Einer der mittlerweile bekanntesten Vertreter aus diesem Land sind Skoyz, die sich auch auf vielen Samplern befinden. Nach ihren Supports bei Konzerten von VNV Nation und Funker Vogt, haben sie im Jahre 2002 ihr erstes Werk "Decay" veröffentlicht (auf einem deutschen Label). Danach kamen zahlreiche Auftritte und leider auch ein folgenschwerer Entschluss, bei Black Flames zu unterzeichnen, das ja mittlerweile die Pforten dicht gemacht hat und somit ihr zweites Album eine lange Verzögerung erfahren musste, bis es endlich auf Cortex Records veröffentlicht wurde. "Hologram" bietet dabei eine interessante Mischung. Der verzerrte Flüstergesang wird von eher trancigen und fließenden Sequenzen umgeben und der Beat ist ebenfalls weniger aufdringlich, sondern fügt sich organisch in die Stücke. Damit bringt das Duo eine interessante Komponente ins Spiel, die den Stücken auch eine gute Verdaubarkeit verleiht. Weit entfernt klingen Seabound nach, wenngleich auch Skoyz’ Kompositionen gradliniger sind. "Cold Colour", "Reflexion" und "Metamorph" sind die besten Anspieltipps, wenn man sich ein Bild machen möchte vom neuen Werk. Abgerundet wird das Album mit interessanten, weil völlig entgegengesetzten Remixen von Interlace, Daniel Myer, Polygon und anderen.


Elektrauma